Gestärkt mit einem opulenten Frühstück starteten wir zur
Trail-Tour, für echte 4 WD keine Hürde. Auf der Höhe angekommen bot sich uns ein
herrlicher Blick übers Land. Beeindruckend die Köcherbäume, Felsen, in denen es
huscht und pfeift, ein blauer Himmel, ein sanfter Wind, der die Hitze erträglich
macht. Die Köcherbäume dienten zur Herstellung der Köcher für die Pfeile und
sind sehr beeindruckende Gewächse. In einigen der Bäume haben Webervögel ihre
riesigen Nester gebaut. Nicht nur in Bäumen wird genistet, auch andere als
geeignet erscheinenden Bauten werden genutzt. Unsere Tour durch das Gelände der
Farm, die riesig ist, führte uns vorbei an immer schöneren Blicken, durch
Mangan- und Eisenoxid fast schwarz und rot gefärbtem Doloritgestein, dann
wieder über fast vegetationslose Sandpisten. Die unser Auto gar nicht wollte
und stecken blieb. Um es kurz zu machen: Eine ausgiebige Wanderung von uns quer
durch das Gelände zum Camp blieb uns nicht erspart. Dank unseres Gastgebers,
tatkräftig unterstützt von Shorty war unser Gefährt dann wieder befreit. So
konnten wir den Abend doch noch mit dem Rundgang zu den Mesosaurus-Fossilien
beschließen, vom Gastgeber mit vielen sehr interessanten Informationen zu den
Fossilien und der Geschichte deren Entdeckung versehen. Und jetzt wartet ein
unbeschreiblich schöner Sternenhimmel darauf, angestaunt zu werden.
Wir freuen uns darauf:
- Am Rand des zweitgrößten Canyons der Welt entlang zu spazieren und Köcherbäume im Licht der Abendsonne zu fotografieren
- Etwas über deutsche Traditionen in Namibia zu erfahren
- Im letzten Paradies Afrikas wollen wir in einer scheinbar endlosen Weite in ursprüngliche Wildheit vordringen und die „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard) und ihre Kumpane mit der Kamera jagen
- In den roten Sanddünen der Kalahari einen Sundowner zu genießen
- Mit den Victoria Falls einen der spektakulärsten Wasserfälle der Welt zu bestaunen
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