Abschied von unserer Lodge, an deren
Wasserloch in der Nacht die Löwen zu Gast waren. Nun mieden die anderen Tiere
diese Stelle, es roch wohl noch nicht so recht geheuer. Auf bester Straße
rollten wir gen Süden, bis uns die Schilder vor Elefanten warnten. Also Augen
auf, um nichts zu verpassen. Und da stand auch schon der erste Elefant – und
war unseren Blicken bei Tempo 120 auch schon wieder entschwunden. Tempo runter
und noch aufmerksamer nach rechts und links geschaut. Da! Rechts der Straße
stand eine größere Gruppe beieinander. Ran an den Straßenrand, Fotoapparate und
Kameras gepackt und schon waren wir in Fotoweite nah. Die Straße ist gut
befahren, vor allem auch vom Fernverkehr nach Zambia. Offenbar gestört (nicht
von uns, wir waren weit genug weg) machte die Herde Anstalten, auf die andere
Straßenseite zu wechseln. Die Kleinen immer gut geschützt in der Mitte,
überquerten sie dann hinter unserem Auto zügig die Fahrbahn und verschwanden.
Gemächlich setzten wir unsere Fahrt fort. Nicht lange danach wieder Elefanten.
Raus, Staunen, Fotografieren. In Fahrbahnbreite von uns entfernt ließen sich
die Mütter mit ihrem Nachwuchs nicht von uns stören. Wir konnten diesmal sehr
schön beobachten, wie aufmerksam die Leitkuh für die Sicherheit der Anderen
sorgte, wie energisch der Nachwuchs zur Ordnung geschubst wurde. Da mehrere
Versuche zum Seitenwechsel von dem lebhaften Verkehr vereitelt wurden,
verschwand die kleine Versammlung dann auch irgendwann. Zuletzt hatten wir die
Chance, einen älteren Bullen beim Überqueren der Straße zu beobachten. Auch er
tat es vorsichtig, mit einem Blick zu uns zurück. Es ist schon ein ganz
besonderes Erlebnis, diesen so sanftmütig, fürsorglichen Gesellen auch
außerhalb geschützter Bereiche zu begegnen. Nun sind wir für 2 Tage in der Nata-Lodge
und wollen mal sehen, was uns hier so vor die Linse läuft, fliegt oder
krabbelt. Wir freuen uns darauf:
- Am Rand des zweitgrößten Canyons der Welt entlang zu spazieren und Köcherbäume im Licht der Abendsonne zu fotografieren
- Etwas über deutsche Traditionen in Namibia zu erfahren
- Im letzten Paradies Afrikas wollen wir in einer scheinbar endlosen Weite in ursprüngliche Wildheit vordringen und die „Big Five“ (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard) und ihre Kumpane mit der Kamera jagen
- In den roten Sanddünen der Kalahari einen Sundowner zu genießen
- Mit den Victoria Falls einen der spektakulärsten Wasserfälle der Welt zu bestaunen
Dienstag, 15. November 2016
Auf der Straße der sanften grauen Riesen
Abschied von unserer Lodge, an deren
Wasserloch in der Nacht die Löwen zu Gast waren. Nun mieden die anderen Tiere
diese Stelle, es roch wohl noch nicht so recht geheuer. Auf bester Straße
rollten wir gen Süden, bis uns die Schilder vor Elefanten warnten. Also Augen
auf, um nichts zu verpassen. Und da stand auch schon der erste Elefant – und
war unseren Blicken bei Tempo 120 auch schon wieder entschwunden. Tempo runter
und noch aufmerksamer nach rechts und links geschaut. Da! Rechts der Straße
stand eine größere Gruppe beieinander. Ran an den Straßenrand, Fotoapparate und
Kameras gepackt und schon waren wir in Fotoweite nah. Die Straße ist gut
befahren, vor allem auch vom Fernverkehr nach Zambia. Offenbar gestört (nicht
von uns, wir waren weit genug weg) machte die Herde Anstalten, auf die andere
Straßenseite zu wechseln. Die Kleinen immer gut geschützt in der Mitte,
überquerten sie dann hinter unserem Auto zügig die Fahrbahn und verschwanden.
Gemächlich setzten wir unsere Fahrt fort. Nicht lange danach wieder Elefanten.
Raus, Staunen, Fotografieren. In Fahrbahnbreite von uns entfernt ließen sich
die Mütter mit ihrem Nachwuchs nicht von uns stören. Wir konnten diesmal sehr
schön beobachten, wie aufmerksam die Leitkuh für die Sicherheit der Anderen
sorgte, wie energisch der Nachwuchs zur Ordnung geschubst wurde. Da mehrere
Versuche zum Seitenwechsel von dem lebhaften Verkehr vereitelt wurden,
verschwand die kleine Versammlung dann auch irgendwann. Zuletzt hatten wir die
Chance, einen älteren Bullen beim Überqueren der Straße zu beobachten. Auch er
tat es vorsichtig, mit einem Blick zu uns zurück. Es ist schon ein ganz
besonderes Erlebnis, diesen so sanftmütig, fürsorglichen Gesellen auch
außerhalb geschützter Bereiche zu begegnen. Nun sind wir für 2 Tage in der Nata-Lodge
und wollen mal sehen, was uns hier so vor die Linse läuft, fliegt oder
krabbelt.
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